6 Stunden Regatta am Großen Brombachsee

Alle Jahre wieder! Eine Regattateilnahme am Brombachsee.

Dieses Mal allerdings nicht die 24 Stunden, sondern lediglich die 6 Stunden Regatta. Die hatte mit 24 Booten einen ähnlichen Zulauf wie im vergangenen Jahr. Neben der 6h Regatta gab es auch in diesem Jahr wieder den Klassik-Trichter und das schönste Boot aus der Reihe der Klassiker wurde prämiert.

Ich hatte keine Crew für die 24h und eigentlich im Vorlauf auch nicht die Lust. So kurz vor der Regatta hätte ich die 24h dann aber doch gerne …. aber vorbei. Wenn am Ende drei Boote überbleiben ist das nicht wirklich spannend, obgleich der See in den Morgenstunden…… das geht aber auch ohne Regatta.

6h Regatta beim 1. WSC am Großen Brombachsee

Der 1. WSC hat wieder mal geladen und alles war, wie gewohnt, ordentlich vorbereitet. Ein Downwind Start und ausreichend Wind versprach spannendes Kreuzen und, wenn die Windvorhersage eintrifft, coole Downwind Schläge. Aber der Reihe nach.

Udo und ich hatten ein paar Samstage trainiert. Udo musste das Boot kennenlernen und wir haben bei entweder Flaute oder Vollbrett geübt. Alle gut.

Der Start bei der 6h Regatta am Großen Brombachsee

Wir sind laut iRegatta Track mit 5 Sekunden plus über die Startlinie. Irgendwo in der vorderen Hälfte des Feldes. Von daher ist der Start ganz gut gelungen. Was dann folgte, war irgendwie „the same procedure as every year“. Wir haben es verkackt! Falsche Taktik oder besser, keine Taktik und die Überzeugung wir wissen es besser als die anderen. Nur das die anderen Wind in den Segeln hatten und wir die so oft typische Privatflaute. Nein, ganz so schlimm war es dann doch nicht. Aber wir hätten einfach, wie es eigentlich abgesprochen war, uns an den Booten orientieren die eine ähnliche Yardstickklasse haben. Zum Beispiel die Surprise „Joy“ die durchweg klasse segelten. Sie hat uns in der ersten Runde gleich eine halbe Runde abgenommen. Voll die Schmach! Ich schieb es mal auf die Aufregung und Nervosität.

Oder einfach den Jungs und Mädels auf den Melges hinterherschauen. Die hatten mehrfach gezeigt das sie den See lesen können und ihre Mannöver waren, was Wind und Böen anbelangt, meist sehr erfolgreich.

Somit war die 1. Hälfte der ersten Runde in die Bütt gegangen.

Wind bei der 6h Regatta am Großen Brombachsee

Ab da ging es aber aufwärts und wir segelten relativ konstant sofern der Wind, der wieder einmal typisch zickig war, dies zuließ. Die Joy trafen wir ab da immer auf etwa gleicher Höhe, was in dem Fall dann für uns sprach. Aber Start versemmelt bekommst Du eben nicht mehr aufgeholt.

Zwischendurch gab es Böen um die 22 Knoten AWS bei 35° AWD was dann irgendwelche schwubblige 27 Knoten macht. Ich hatte einige Male gerefft und wieder ausgerefft. Geht ganz smooth ohne wesentlichen Zeitverlust wie der Track uns verrät. Da ich mittlerweile weiß wie man mit iRegatta und der Performance Analyse umgeht macht die Analyse danach richtig Spaß auch wenn so ein Track einen immer wieder daran erinnert …….

Der Track der 6h Regatta am Großen Brombachsee

Regatta am Großen Brombachsee

Die Daten dazu:

  • 27.1 SMeilen
  • Max SOG 7.8 Knoten laut Polars, 7.5 Knoten laut TackTick max SOG (GPS)
  • Avg Speed 4.7 Knoten

Es fehlen mir allerdings einige 10 Minuten da mein Ipad immer wieder die Verbindung zum N2K Wifi-Netz verloren hat. Ein Update des Yacht Device Gerätchens hat das nun abgestellt. Leider erst nach der Regatta, egal. In jedem Fall sind die Informationen wirklich gut, wenn man dann auch noch die Videoaufnahmen die ich so ca. 4 Stunden mitlaufen ließ, nach Zeitangabe dazu analysiert. Da sieht man genau warum da in der Performance Analyse steht was da eben steht 🙂

Wir hatten zum Beispiel die Halsen unter Code Zero zu Beginn mit einrollen/Halsen/ausrollen gemacht. Irgendwann dann mit dem Segel gehalst. Leider haben sich die Schoten immer wieder am Segelhals / Nock festgeklemmt und, wie im Video bei ca. 04:30 sichtbar, hatte ich meine Fitness für den Tag hinter mir. Also da muss ich dann auch noch ran. Rollen war demnach im Mittel die schnellere Variante. Durch die frei liegenden/fliegenden Endlosleinen geht das nun auch ratzfatz (Video bei 03:48).

Das Video

Ist für die meisten wahrscheinlich stinklangweilig. Aber für uns als Tagebuch, Ansporn usw. 🙂

So und am Ende das Ergebnis!

24 Boote haben teilgenommen und bis zum Schluß durchgehalten.

In der Rundenwertung belegten wir den 9. Platz

Nach Yardstick haben wir leider nur den 13. Platz erreicht.

Würde ich die erste 1/2 der ersten Runde nicht mitrechnen, dann lägen wir ca. 30-40% weiter vorn. Scheibenkleister! Aber es hat wieder sehr viel Spaß gemacht! Wetter war perfekt und am Ende gab´s beim 1. WSC ein gestiftetes 30 Liter Fässchen leckerstes Spalter Bier, Fränkische Bratwürscht (für Udo)  und natürlich die Siegerehrung. Merci für die Arbeit 1. WSC!

Videoschnipsel „El Presidente“ von der Siegerehrung…..

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