Windschutz(scheibe)!

Und wieder mal nehme ich ein Projekt zum 2. mal in Angriff. Evolution sozusagen. Mein erster Versuch etwas Windschutz ins Cockpit zu bringen war zwar effektiv, aber nicht stabil genug und Dank des Materials auch undurchsichtig. Das ist nicht wirklich schön.

Also auf ein Neues!

Windschutz gibts vor allem bei Motorbooten in allen erdenklichen Formen. Und wenn eine Sprayhood nicht machbar ist (weil sich keiner der Sattler da rantraut), dann eben eine Windschutzscheibe. Macht die Sache nicht einfacher, da ich den Kicker über dem Niedergang habe und der lässt wenig Spielraum,

Hier sieht man das ganz gut. Auf dem Bild ist das Großsegel allerdings noch nicht dichtgeholt. Auf Amwind benötige ich über den Instrumenten mehr Platz. Deshalb die Entscheidung zur Form:

Also so ungefähr. In der Mitte Platz für den Kicker. Da die Scheibe gebogen ist, kann sie zu den Seiten hin höher werden. Genau da braucht es eben auch den Windschutz. Wenn man am Niedergang sitzt.

Das Material wird 4 oder 6 mm Plexiglas. Am Instrumententräger (siehe 1. Bild) werde ich zwei Gewinde laminieren um die Scheibe hier zu befestigen. Außen dann noch jeweils einen Winkel der ebenfalls in ein Gewinde, das in den grauen Dodger einlaminiert wird, geschraubt wird.

Muss nicht ewig halten, aber bei längeren Törns an der Küste bringt das sicherlich etwas mehr Komfort. So kuschelig wie unter ner Sprayhood wird das natürlich nicht.

Die Schablone!

Und die Schablone ist auch bereits geschnitten. Muss noch am Boot angepasst werden (oder auch nicht).

Titelbild Quelle: Foto von Tama66 auf Pixnio

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Connected!

Die beiden Solarpanel Ports in den Schwalbennester hab ich nun mit CNLINKO Steckverbindern realisiert.

IP 67 im Schwalbennest sollte ausreichend sein. Die Stecker und Einbaubuchse machen einen sehr stabilen und wertigen Eindruck.

Warum ein Stecker und keine Buchse am Solarpanel? Weil, wenn nur ein Panel angeschlossen ist, auf dem zweiten Anschluss im Schwalbennest natürlich Spannung anliegt. Ebenso auf dem parallelen Port innen im Boot. Der Port kann über einen Mini KFZ-Stecker Laderegler Direkt an iPad und Co. liefern. Aber deshalb war mir die Buchse am Boot lieber als eine Kabelbuchse am Solarpanel. So muss ich eben beim abstecken Obacht geben. 22 Volt bei 3 Ampere sind ja aber keinerlei Gefahr. es geht eher drum, einen Kurzschluß zu vermeiden :-).

Die Stecker gibt auf eBay oder beim Schweizer Distributor von u.a. diesen Steckern.

Vom Schwalbennest geht´s unter Deck und ab in die Klemmen…

So langsam muss ich mir was überlegen um etwas mehr Ordnung in die ganze Batterie/Solarverkabelung zu bekommen. Aber es ist da eben so gut wie kein Platz. Von daher, halten tuts eh.

Man beachte die geniale Kabelbefestigung per Sika :-). Wird noch mit einem Butyl Klebeband abgedeckt sobald das Sika durchgetrocknet ist.

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Solare Evolution!

EDIT: Hier gleich das System im Einsatz. Funktioniert!

Aber zurück zum Blog…

Und endlich hatte ich die Muse, meine solaren „Anhängsel“ fertigzustellen. Ich bin ja zwischendurch etwas vom Weg abgekommen und hatte mich mit Festrahmen Panelen versucht. Zu schwer und zu kantig. Schwarmintelligenz wird leider viel zu oft vom Hörensagen bestimmt!

Also hab ich es fertig gebaut. Der ursprüngliche Plan war dieser hier.

Und das ist daraus geworden:

Make 25 Solaranlage auf Träger

Ein Kreuz aus einer 4 mm GFK Platte (super stabil. 3mm hätten wohl auch gereicht – nächste Evolution 🙂 ). Die Halterung angeschraubt und hinten mit sehr großen U-Scheiben geschraubt.

Make 25 Solarpanel auf Carbonträger
Make 25 PV-Anlage Segelboot

Die Ecken stehen extra einen cm über als Schutz für das Solar Panel. Eine Rändelmutter eingeklebt. Hier werde ich noch mit ein wenig Sika außen rum kleben.

Solaranlage Boot

Auf der anderen Seite einen Stift eingeschraubt um mit einem Minax? (oder wars Tenax?) Knopf zu sichern. Hält bombenfest.

Am Freitag wird es endlich am Boot montiert. Sonne gibts ja!

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Kameraüberwachung!

Jetzt aber! Überwachung, Stasi, BND! Neneee, ganz ruhig, hier geht’s um eine rein technische Überwachung.

Wer hier schon gelesen hat, hat vielleicht von meiner Wasserpumpe und dem gebrochenen Filter gelesen. Dann kam ein undichte Schlauchschelle und so insgesamt hab ich doch des Öfteren bereits kleinere bis größere Mengen Wasser, zum Glück Frischwasser, aus dem Boot entfernt.

Seit dem Einbau der neuen Pumpe nebst stabilerem Filter ist alles trocken, aber man hat doch immer wieder ein ungutes Gefühl. Jedes Mal die Backskiste ausräumen, rausschrauben ist echt mühsam. Da kam mir die Idee:

Technik TV

Eigentlich simpel. Ich habe eine Kamera unter das Waschbecken eingebaut und überwache damit den Bereich in dem sich das Wasser, wenn denn etwas ausläuft, als erstes sammelt. Die Kamera am Kabel und das Kabel in meiner Küchenbox. Wenn ich an Bord komme, Smartphone an den Anschluss, die Beleuchtung der Kamera auf Maximum und ich sehe ob „unter Deck“ alles trocken ist.

Auf dem Laptop Bildschirmfoto sieht man leider kaum etwas, da das Display mächtig spiegelt. In Natura gibt die Kamera ein klares Bild ob da Wasser steht oder nicht. Die Kabel habe ich provisorisch befestigt, das wird beim nächsten Mal sauber gemacht.

Kosten 9,90

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Packen, Zipper, los!

So einfach kann das sein. Zwei zusätzliche Packtaschen an den Seiten der Bugkoje angebracht. Die Taschen selber sind per Zipper zu vergrößern. Sehr praktisch und da passt jeweils eine 4 Wochen Menge an Unterwäsche rein.

Die Taschen sind recht stabil und ich hab so einiges gesucht bis ich auf diese „XD Design, Packhilfe Packing Cube“ gestoßen bin. Eigentlich Koffer Organizer aber das Material ist richtig gut und stabil genug. Hinten Klettpads aufgenäht und jeweils zwei runde Klettpads an die Wand, so sind sie einfach abnehmbar.

Steuerbord Packtasche!
Backbord Packtasche!

Ich werde zwei weitere in der „Achterkammer“ anbringen. Das wären dann gesamt 40 Liter Volumen. Zusammen mit unseren beiden Soft-Koffern liegen wir dann bei gut 280 Litern Klamottenstauraum. Das Segelzeug geht natürlich extra. Reicht!

Die Taschen kosten 15,90 pro Stück

Beitragsbild unter Creative-Commons Lizenz von Martin Fisch.

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Interboot 2021 – Einkaufsliste

Endlich wieder eine Bootsmesse die einigermaßen geregelt ablaufen wird. Hoffentlich!

Nach dem Studium der Ausstellerliste wird meine Einkaufs- oder besser Interessensliste immer länger. Schön, dass so viele Aussteller zugesagt haben!

Hallenplan Foto: INTERBOOT Friedrichshafen

Hotels hatten leider nicht mehr viele Zimmer frei. Gut für die Hotels, schlecht für mich. Ein 0815 Zimmer im Best Western geht aber gerade noch.

Die Liste ist sicherlich noch nicht komplett. Und wenn ich dann die ganzen netten BlinkBlink´s sehe 🙂

  1. Aufblasbare Fender – Schnell mit der Pumpe aufzublasen und nicht im Weg wenn man sie nicht braucht.
  2. Dinghy – Mal sehen wie das Angebot so ist. 3D Tender ist leider nicht vertreten und so schau ich mal ob es ein max. 250cm Dinghy bis max. 18 Kilo und 6 PS AB Zulassung gibt. Wird schwer aber hey, der Weg ist das Ziel.
  3. Bugspriet – Mal sehen ob ich meinen kurzen und recht schweren Bugspriet gegen was anderes tausche. Trogear oder ähnliches.
  4. Halterungen für Solarpanels – Natürlich nur um zu erkennen, dass meine DIY Variante unschlagbar ist 🙂
  5. Solarmodule zum Aufkleben – Neben dem vorderen Luk habe ich rechts und links Flächen für mindestens 120 Watt. Allerdings formtechnisch Sonderanfertigungen. Mal sehen was das so kostet. Anderenfalls auf dem Vordeck. Hier muss es jedoch extrem stabil sein. Denke dauerhaft dürfte das Panel dort ziemlich leiden.
  6. UV-Schutzkleidung – Shirts, Caps und Halsschutz
  7. Pantry Utensilien – Das muss platzsparender gehen
  8. Ersatz für den Cobb Grill – Eventuell mit Gaskartuschen aber der Fokus liegt auf „gut zu reinigen“, was beim Cobb, vor allem den Cobb Grillrosten immer ne Tortur ist wenn man auf Chemie und Alufolie verzichten will.
  9. Ein Sattler finden, der sich an eine Custom Sprayhood wagt.
  10. Für den Gennaker eine schlaue Takline-Umlenkung mit Klemme die ich aus dem Cockpitbedienen kann.
  11. Dünnere Festmacher für den Steg am Brombachsee.

Denke das eicht auch erstmal. 1.5 Tage ist nicht allzu viel und ich will natürlich einen Blick auf die Boote werfen. Speziell die Sunbeam 30.2, wenn sie denn wirklich ausgestellt wird, wäre schon ein Highlight. Aber der Andrang wäre sicherlich enorm und so wird sich Schöchl auf die aktuellen Kaufinteressenten konzentrieren. Kein Problem!

Beitrags Bild: Foto: INTERBOOT Friedrichshafen

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48V Solar ist tot!

Da der Weg das Ziel ist, nehme ich es als Erfahrung. Aber die Menge an Strom die meine 2 X 50 W 36V Panels über den MPPT an die Batterie liefern ist den Aufwand nicht wirklich wert. 0,5 Kwh pro Tag! bei idealen Bedingungen. Also rechnet man mal mit 0,4 Kwh pro Tag in real. Das ist nichts. Ich dachte, der MPPT liefert bei den 74 Volt Eingangsspannung deutlich mehr an die Batterie als die Panels an Ampere bei 36V liefern. Dem ist nicht so, und die theoretischen Berechnungen sind eben nur Theorie. So bleibt es bei der Landstrom-Aufladung. Die theoretische Berechnung durch 2 geteilt, reicht der Antriebsstrom für mindestens 2 Wochen wenn man vor Anker ist, also den Motor eigentlich nur zum Ankerplatz auswählen und Anker einfahren nutzt. Also alle 2 Wochen an eine Steckdose, das sollte in Griechenland zu schaffen sein. Mehr als 3 Tage an einem Ort vor Anker sind sowieso nicht geplant. Und zur Not hängt der Benzin Außenborder als Redundanz am Heck. Ups, das hab ich glaub ich schon zu oft geschrieben 🙂

Macht aber nix. Neue Idee und neues Glück!

Ich hab ja meine 12V semiflexiblen Panels in der Solartasche. Die ist während des Segelns zusammengeklappt unter Deck. Schade eigentlich. Also nehme ich einfach eines der Panels aus der Tasche, geht ja ohne jeden Aufwand und „clipse“ es auf die Halterung am Heck.

Heckträger

Heckträger ist vielleicht etwas üppig als Beschreibung, aber ich nehme die CFK Konstruktion und setze eine „Plattform“ oben drauf, auf die ich das Panel einfach mit 4 „Clipsen“ in den Ecken sichere.

Das graue „Kreuz“ ist Sperrholz, welches ich mit Glasfaser ummantle um eine stabile und wasserdichte Plattform zu haben.

In den 4 Ecken wird jeweils eine Composite Schraube einlaminiert, Das Solarpanel eingehängt und simpel mit einer Mutter und entsprechenden Kunststoff U-Scheiben gesichert.

Normale Sicherungsmutter
Flügelmutter

Vielleicht finde ich noch etwas das schneller als zu schrauben geht. Dachte schon an eine Flügelmutter. Flügelmuttern gibt´s aber nicht als selbst sichernde Ausführung, zumindest habe ich noch nichts gefunden. Irgendwas wird es schon geben :-).

Auf jeden Fall habe ich so einmal 65 Watt am Heck, die während des Segelns, bei Sonne, die 12V Batterie erfreuen. Vor Anker entweder zurück an die Solartasche und aufs Vordeck, oder das zweite Panel einfach parallel dazuschalten. Einen zweiten Träger am Heck möchte ich nicht. Das ist zu viel „Heckmeck“ im Hafen und überhaupt.

Braucht jemand 2 36V Solarpanels mit je 50 Watt? 🙂

EDOT: Und gleich ein Update – Dank Geistesblitz *lol*

Ein Gummistrop duch das Lock im Träger und hinten dran ein Knoten oder eben den Plastikhaken damit er nicht durchrutscht.

Um die Ecke gespannt und an einem aufmontierten Haken eingehängt.

Ein Gummistrop hat natürlich den Nachteil, dass er irgendwann durchscheuert. Aber dann gibts eben einen Ersatz.

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Brombachsee Wochenende – Alles dabei!

Man könnte auch sagen, das Wetter tickt nun wirklich so langsam aus! Ein Wochenende und alles dabei was man sich denken kann. OK, Schnee und Hagel gabs keinen.

Samstag Abend konnte man schon sehen, da kam was. Zum Glück haben es alle gesehen und kein Boot mehr auf dem Wasser.

Die Wellchen sorgten für leichtes Küstenfeeling auf den Stegen 🙂

Aber so schnell wie es kam wars dann auch vorbei und ging in kurzen heftigen Regen über.

Samstag – Top-Wetter

Am Vormittag begann es mit 12-15 Knoten relativ konstantem Wind und ich wollte eigentlich eine reale Messung machen, wie weit komme ich mit 80% meiner Batterie in Marschfahrt. Die Bedingungen gegen an wären optimal und mit einem guten Tag an Ostsee oder Mittelmeer gut vergleichbar. Aber ich putze erstmal Linguini und leg mich dann nochmal aufs Ohr. War eh viel zu früh 🙂

Aber irgendwann hielts mich dann doch nicht mehr. Nix Motor testen, der Wind war der Motor und das war schon eine super schöne Segelei.

Das Video zeigt einen Windwinkel (AWA) von 25° (38° TWA). Die neuen Segel machen einfach phantastisch Höhe und das mit 5.6 Knoten. Max SOG lag heute bei 7.4 Knoten. So langsam komm ich mit den Segeln zurecht, der Trim auf Halbwind und Amwind ist schon ziemlich gut und ich freu mich schon riesig Linguini am Mittelmeer ins Wasser zu setzen!

Danke an Tom für Video und Bilder. Die Belohnung hast Du Dir verdient! 🙂

Lecker Griechisches Dosenbier. Ein schönes Mitbringsel von Tom & Jerry!
Sehr relaxed die Krängung mit den neuen Segeln. 25° AWA (38° TWA), Traveller ca. 15% und alle Fäden tanzen. Gibts was geileres für einen schönen Segeltag? :-). Der aufmerksame Segler sieht, Das Fockfall könnte noch nen Tick stärker durchgesetzt werden.

Addicted Sports zeigt den Tag, die Tage im Graph, allerdings am falschen Seeende. Und man sieht, das kurze Spektakel war sehr eingeschränkt auf die südliche Hälfte des Brombachsees.

Leider gibt es in Ramsberg keine Messstation am Steg außen. Dito in Enderndorf. Das wäre sehr spannend diese Daten in z.B. Wunderground historisch abrufen zu können. Wer weiß, vielleicht kann man das ja mal organisieren.

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Aufblasbare Gangway!

An und von Bord kommen passiert auf Booten meist mit einer Gangway. Natürlich nicht eine Gangway am Fingersteg am See.

Sobald man aber irgendwo an einer Mole liegt und der Schwell entsprechend Berücksichtigung finden sollte, spätestens dann sind die Beine nicht mehr lange genug um trocken von oder an Bord zu gelangen. Eine Gangway wird nötig.

In geschützten Marinas ist das nicht so sehr der Fall aber viele der Möglichkeiten am Mittelmeer sind eben weit weniger geschützt als wir es von den meisten Häfen an Ost- und Nordsee gewohnt sind. Dalben sucht man am Mittelmeer auch vergeblich.

Und deshalb ist die Prämisse, rücklings mit respektvollem Abstand anlegen und irgendwas hinlegen um an Bord zu gelangen.

Erste Suche nach Gangway brachte meist monströse Teile die auf großen Pötten Anwendung finden. Aber auch kleinere Gangways die leicht und praktikabel sein sollten gingen dann preislich in Bereiche wo man sich fragt ob man jetzt verarscht wird? Ja man wird verarscht!

Lediglich die einfachen Holzgangways haben eine Preis der in einer Relation steht. Allerding meist nicht klappbar und so eben schwerer staubar. Mit dem Zweitnutzen als Fenderbrett sicherlich gut an der Reling, aber am Mittelmeer braucht es kein Fenderbrett und an der Ostsee keine Gangway.

Also Gangway aufblasen!

Ich dachte daran unser SUP zu verwenden. Stabil genug, lang genug! Leider viel zu lang und zu ungeschickt durch die Formgebung. Die Suche nach Yoga SUPs die eher rechteckig sind war nicht erfolgreich da diese Teile zu breit sind.

„Inflatable Gangway“ brachte den Erfolg. Und ich dachte ich hätte ne Marktlücke entdeckt! Mist aber auch.

Aber am Ende, nach so Matratzen für EUR 1.600,- wurde ich fündig.

Die aufblasbare Gangway in verschiedenen Längen. In 250 cm zu € 350,- ist das ok. Die Anfrage nach Aufbau (wie ein SUP oder???) ist gestellt und ebenso eine mögliche Lieferzeit ist angefragt.

Ok, heute mit der Firma telefoniert. Aufbau ist wie bei jedem ordentlichen SUP im Doppelstitch Verfahren. Sofort lieferbar, also bestellt. Bin gespannt.

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Neues vom See!

Ein herrlicher Freitag und Samstag, nur leider kein Wind. Das gab Zeit um einige anstehende Dinge zu erledigen.

Aber erstmal das Solarpanel anschließen um die Batterie zu laden.

Solar auf kleinen Booten

Leicht wolkig, einfach ins Cockpit legen und ernten…

Solarertrag auf Make 25 Kleinkreuzer

5,6 Ampere an die Batterie sind nicht so schlecht :-). Das ist mehr als ich im üblichen Modus (Kühlbox, Licht, Navi) verbrauche. Bei 120 Ah nutzbar würde ich sagen, damit kommt man autark durch die Zeit. Lediglich beim längeren Einsatz des Pinnenpiloten erhöht sich der Verbrauch etwas. Aber ein Tag vor Anker und Sonne und die Kiste ist wieder voll.

Bin gespannt wenn ich die Panels für die 48V Motorbatterie endlich montiere….

Abfluss Gschichten!

Gelegentlich, bei längerer Abwesenheit, müffelten die Abflüsse hauptsächlich durch stehendes Wasser in den Abwasserschläuchen. Also war ein Siphon die Wahl.

Abfluss Boot
Abfluss Boot
Und nein, die kann man nicht falschrum einbauen 🙂

Erstmal in der „Nasszelle“ montiert. Easy!

Dann noch in der Pantry, etwas schwieriger aber ebenfalls nicht schwer. Leider bekomme ich hier den Siphon nicht wirklich aufrecht hin. Sollte trotzdem wirken. Die Metalldraht verstärkten Schläuche sind recht störrisch aber hey, auch hier wurde nur bestes Material seitens der Werft verwendet.

Umgedreht!

Die Box zusammen mit der Dragonfly 25 ist schon recht knapp bemessen. Nicht wegen der generellen Breite, die Dragonfly ist lediglich 2.35 Meter breit. Aber ich bin quasi bis zum Hintern auf Breite und Peters Tri (jaja, Namensgleichheit) hat ein komplett rechteckiges Heck.

Boxengasse
So wars mal

Das in Kombination macht es für mich nicht einfach in die Box zu fahren wenn Ostwind steht und bei West hat Peter sicherlich so seine Probleme. Wir werden sehen. Auf jeden Fall hab ich Linguini umgedreht.

Der Blick ist natürlich wesentlich besser 🙂

Gegenüber wohnt übrigens der Biber, den bekommen wir ab und an zu Gesicht. Wird spannend, den am Abend zu beobachten. Und einem morgendlichen Bad im See steht nichts im Wege, außer vielleicht die Wassertemperatur (Sissi).

Slow Motion!

Und weil der Wind so „üppig“ war, hab ich mich schön ins Cockpit gelegt, Backbordbug am Ufer entlang und per E-Ink und Fuß Steuerung den Tag genossen :-). Vielleicht mach ich mir doch noch ne kleine Frontkamera ans Boot *lol*

E-Ink Navigation Boot

Tja und so verging der Tag. Mit unseren Rückkehrern aus Griechenland noch ein leckeres Mythos getrunken und die schönen Mitbringsel verstaut. Freu mich auf und über die Leckereien! Aber jetzt ab nach Hause und den Grill anwerfen!

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Segel setzen!

Nun hatte ich mal etwas Wind und nach einer kleinen Justage am Segelhals, war zu dicht an den Lümmelbeschlag gebunden stehen die neuen Segel wie ne Eins.

Lediglich beim neuen Gennaker war dann der Wind komplett weg. Sehr schade. Auf jeden Fall lässt sich der IFS Gennaker super easy aufrollen. Ok bei wenig Wind, aber dennoch wesentlich leichter als der alte mit Torssionsleine.

Und auch das E-Ink Smartphone hat sich bewiesen. Klasse Anzeigequalität!

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