Schlafen auf einem Segelboot

Schlafen auf einem Segelboot!

Ich hab erstmal „schlafen mit einer Pogo“ geschrieben 🙂 Soweit sind wir dann ja noch nicht! Aber schlafe auf einer Pogo ist nicht anders als schlafen auf einem anderen Segelboot. Oder?

Mein erster Pogo Trip auf einer Pogo der zweiten Baureihe brachte relativ feuchte Nächte. Zum einen waren es die Außentemperaturen um den Gefrierpunkt und Bauart bedingt keine Innenschale. Da war das am Morgen als wäre das Luk über mir undicht. Tropfsteinhöhle! Mangelhafte Belüftung und eben 6 Personen die eine Menge an Wasser ausatmen und schwitzen. Nicht schön aber ein Racer bleibt eben ein Racer.

Die Pogo 12.50 ist von ihrer Bauart nicht unterschiedlich. Ebenso keine Innenschale und damit das selbe Problem. Keine Holzflächen die Feuchtigkeit aufnehmen und so lebt man im eigenen Saft.

Aber eigentlich geht es mir um das Schlafen an Bord. Ich reise mit dem Flieger an und da ist das Gepäck knapp bemessen. Ich will ja nicht Unmengen an Taschen schleppen und so habe ich ein Drybag zum Aufgeben und einen Handgepäck Rucksack zur Verfügung.

Schlafsack – Schlafen auf einem Segelboot

Es gibt Vercharterer die Bettwäsche zur Miete anbieten. Finde ich total gut weil ich im Schlafsack nie so gut schlafe und man dann nichts schleppen muss. Manche bieten das aber nicht an und so braucht es erst einmal einen Schlafsack. Ich habe einen sehr guten und eigentlich schon recht klein im Packmaß. Aber der Test zeigte, viel zu groß fürs Gepäck. Also machte ich mich auf die Suche. Die Anforderung war recht einfach, kleines Packmaß.

Dafür kann man nun 300,- ausgeben und hat einen Daunensack für extreme Expeditionen oder man sucht sich was Vernünftiges. Daunen und generell Naturfasern gehen erstmal nicht an Bord. Sie würden schnell feucht werden wenn man sie nicht täglich an Deck auslüftet. Und so fand ich meine neuen Bootsschlafsack:

Der Runty Ultralight Sommerschlafsack

Schlafen auf einem Segelboot
Ohjeh der Bildschirm des Smartphones braucht mal ne Reinigung 🙂

Auf dem Bild erkennt man ungefähr die Größe am Vergleich zu einem normalen Smartphone. Ich meine kleiner wird es nicht gehen. Und ja, man bekommt ihn wieder genauso klein zusammen. Der Runty soll ab 10 Grad Temperatur funktionieren. Da ich sehr lange brauche bis ich friere dürfte das bei mir bis 5 Grad funktionieren. Für unter 30,- erstmal passend.

Kopfkissen – Schlafen auf einem Segelboot?

Ja auch das kann man gebrauchen. Auf manch einem Boot ist mitunter die Lage des Kopfes niedriger als die Beine. Das geht gar nicht. Deshalb muss ein Kopfkissen mit. Auch das soll klein im Packmaß aber ausreichend groß zum darauf Schlafen sein. Ein Aufblasbares muss her.

Bei Decathlon bin ich fündig geworden und habe mir das Forclaz Kissen bestellt. Was ein doofer Name aber was solls. Das Kissen ist cool. Aufblasbar und man kann es noch mit z.B. einem Pulli füllen um ein richtiges fluffiges Schlafgefühl zu haben. Sicher ist das kein Ersatz für ein echtes Kissen aber das Packmaß ist einfach unschlagbar.

Schlafen auf einem Segelboot
Aufblasbares Kopfkissen Forclaz

Im Gepäck sind die beiden Teile echt klasse zu verstauen. Irgendwo ist immer ne Lücke oder man schiebt es in den Segelstiefel.

Unten drunter? Schlafen auf einem Segelboot!

Das könnte jetzt zwei Bedeutungen haben aber ich spreche hier ein Leintuch an. Racer haben meist einen Kunststoffbezug auf den Polstern. Echt eklig da drauf zu schlafen. Aber auch sonst ist es gut nicht auf dem Mief der vorigen Crews zu nächtigen. Also nimmt man etwas für drunter mit damit Schlafen auf dem Segelboot nicht an irgendwelche Fetischthemen erinnert 🙂

Als Leintuch hat sich ein Spannbettuch bewährt. Idealerweise eines für eine breitere Matratze das zur Not auch über eine größere Doppelmatratze spannbar ist. Auf de Pogo sind in den Achterkabinen je zwei Matratzen. Wie das in der Bugkoje aussieht weiß ich nicht. Die Bilder im Netz verraten nichts. Also frag ich mal einen der selbst eine 12.50er hat.Und schon geklärt. Zwei getrennte Matratzen. Also braucht es lediglich ein Einzel-Spannbettuch. Mehr braucht man dazu wohl nicht zu schreiben 🙂

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