Sonnenschutz!

Sonnenschutz ist eines der wichtigen Themen für Segler. Egal wo und wann (außer Nachts) man segelt, die Haut ist ununterbrochen massiver UV-A und UV-B Strahlung ausgesetzt.

Wichtig! Das ist kein Affiliate Beitrag, ich zeige nur wie ich Sonnenschutz umsetze ohne eine Kaufempfehlung abzugeben.

Ich bin kein Freund von Sonnencremes. Dieses „Gebappe“ am Körper, dann das Boot verschmiert und die Kleidung bekommt hässliche Ränder. Ich mag das einfach nicht. Deshalb ist mir der mechanischer Sonnenschutz vor dem Planeten eigentlich lieber. Doch bei 35+ Grad ohne Bimini unterwegs, das kann spannend werden.

Ausziehen!

Menschen die in heißen Regionen der Erde wohnen machen es eigentlich genau anders herum. Ok, stimmt so nicht ganz. Während man in Ländern in denen die Menschen stark pigmentiert sind durchaus Kleidung ablegt, zieht man in anderen, vornehmlich arabischen Ländern, mehr zum Sonnenschutz an, als wir das üblicher Weise tun. Auch wenn das in arabischen Ländern durch eine perfide Auslegung des Korans entstanden sein mag, Kleidung schützt.

Die Kleidung soll allerdings nicht zur Last werden. Ich bin gespannt wie sich das dann so ergibt.

Als Hut einen Jack Wolfskin Mesh Hat. Weil er eine breite Krempe hat, leicht ist, klein verstaubar und eine Halskordel für die windigen Situationen. Mein Musto Sonnenhut ist auch ok aber die Krempe ist wesentlich schmäler.

Sonnenschutz auf dem Boot

Ein Stück weiter unten kommt der Hals. Im Nacken, eine beliebte Stelle für einen Sonnenbrand, und gleichzeitig die Stelle am Körper wo mich schmierige Sonnencreme am meisten stört. Also muss zum Sonnenschutz ein Halsschal her der vor der Sonne schützt und gleichzeitig kühlt. Ein aktives Stöffchen. Eigentlich wollten wir das selber nähen aber man bekommt die Stoffe nicht oder wenn, dann in zu großen Mindestmengen. Heute wird das in Neudeutsch „Chute“ genannt wofür es eigentlich keine vernünftige Übersetzung gibt. Ich hatte aber die käuflich erwerbbaren getestet und das Fazit, zu eng und dadurch zu unangenehm. Ich such mir was Luftigeres.

Body Sonnenschutz!

Noch ne Etage tiefer ein UV-Schutz Shirt. Neneee, Plastik tu ich mir nicht an. Dünne Baumwolle, mindestens 2 mal gewaschen liefert den selben Schutz wie ein sündhaft teures High End Shirt in dem man ruckzuck wie ein Iltis duftet.

Schwarz, weil schwarz die bessere Farbe ist wenn ein Kleidungsstück eng(er) am Körper getragen wird. Weiß läst zu viel Sonne durch. Bei Engelbert Strauss bin ich fündig geworden. Sehr leichtes Shirt, unter den Armen etwas enger geschnitten was ich mag und wenn es genauso haltbar ist wie meine anderen ES Kleidungsstücke – perfekt. Warum nicht Merino? Hätte ich auch aber das sind gaaanz dünne Shirts die bei weitem nicht so einen guten Sonnenschutz aufweisen.

Und last but not least, die Haut die jetzt noch immer blank liegt, die braucht natürlich einen Sonnenschutz in Form einer Creme.

Wir haben ja schon so einige ausprobiert und das ist immer ein Drama. Die Sprays fand ich bisher am Besten, aber auf dem Boot bei Wind mit dem Spray, da geht ein gehöriger Anteil aufs Gelcoat oder eben unnütz in die Natur. Ok, das sollte ja auch nicht rot werden :-).

Nach Recherche und Tests sind wir, wie im Nachhinein durch Stiftung Warentest im Soonnencreme 2022 Test bestätigt, auf die LSF 50+ Sonnenmilch sensitive von Garnier Ambre Solaire gestoßen. Ökologisch definitiv auf der ++ Seite und …….. man klebt nicht! Die Creme hinterlässt keinen störenden Film und das hat mich zu 100% überzeugt. Bisher, in der aktuellen Hitzewelle, hat sie einwandfrei geschützt und ich hab mich nie „eklig“ dabei gefühlt.

Das einzige Problem, die Sonnenmilch ist überall vergiffen. Lediglich in einem Shop konnte ich noch 3 Tuben, leider 25% teurer als normal, ergattern. Sollte für die Zeit in Griechenland erstmal ausreichend sein. Aber trotzdem die Augen offenhalten 🙂

Sonnenschutz

So, das war´s zu unserem Sonnenschutz Gedöns! Mal sehen wie sich das in Griechenland bewährt!

EDIT: Die Sonnenmilch gibt´s wieder. War wohl nur ein vorübergehender Engpass zu Beginn der Sommerferien.

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